LESESTOFF

 

Persönliche Grenzen = Wohlbefinden = Entwicklung = Persönlichkeit

Warum lassen wir Grenzüberschreitungen zu?

Warum ist es wichtig, persönliche Grenzen zu setzen?

Warum fühlt es sich manchmal nicht gut an, Grenzen zu setzen?

Wie kann ich zukünftig leichter persönliche Grenzen setzen?

…hier noch ein paar stärkende Gedanken:

DAS PLUS DES TAGES


Positive Gedanken tragen dazu bei, Stress abzubauen. Wenn wir uns an angenehme Momente und Erfahrungen erinnern, aktivieren wir unser Belohnungszentrum im Gehirn. Positives Denken und das Erleben von Freude können unser Immunsystem stärken. Die Erinnerung an positive Ereignisse kann sogar dazu beitragen, Angstgefühle zu mildern. Nicht immer nehmen wir uns genügend Zeit, um die positiven Erlebnisse des Tages zu reflektieren.
 

Wie können sich übermäßig negative Denkmuster auswirken?

Anhaltendes negatives Denken und chronischer Stress können sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken und das Risiko für verschiedene körperliche und psychische Gesundheitsprobleme erhöhen und das Risiko für die Entwicklung von beispielsweise Depressionen und Angstzuständen erhöhen. Chronischer Stress, der oft mit negativem Denken einhergeht, kann das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Infektionen oder auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. 

Gedankenschleifen und Nächtelanges grübeln können uns den Schlaf rauben. Das wiederum kann zu Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit führen. Wir fühlen uns dann möglicherweise schlapp und müde.
Möglicherweise reduzieren wir unbewusst unsere sozialen Aktivitäten, treffen weniger Freunde und vernachlässigen die Aktivitäten, die uns Spaß machen. All diese Aktivitäten wiederum sind aber für unsere psychische Gesundheit wichtig. Manchmal fühlen wir uns beim Denken oder in unserer Kreativität sogar regelrecht blockiert. Anhaltender Stress und negative Gedanken können auch die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen, einschließlich des Gedächtnisses, der Konzentration und der Problemlösungsfähigkeiten.  

Was kann ich für mich tun, um positives Denken zu fördern?

  • Mache dir bewusst, wenn du negative Gedanken hast.
  • Versuche negative Gedanken zu hinterfragen und diese zu überprüfen.
  • Versuche einen Perspektivwechsel. Vielleicht lässt sich der negative Gedanken in positive oder neutrale Gedanken umzuformulieren. Gibt es etwas Positives an der Sache?
  • Verbringe Zeit mit positiven Menschen und an Orte, die dich in positive Stimmung versetzen.
  • Erkenne deine Erfolge und Fortschritte an und feiere diese.
  • Erinnere dich daran, wie du in der Vergangenheit erfolgreich mit schwierigen Situationen umgegangen bist. Das kann dir helfen dein Selbstvertrauen zu stärken, um aktuelle Probleme besser zu meistern.
  • Teile positive Erlebnisse und Erinnerungen mit deinen Freunden und Familie und stärke so deine sozialen Bindungen.
  • Motiviere dich durch positive Erinnerungen, Erlebnisse und Gedanken. So schöpfst du neue Energie für zukünftige Unternehmungen und Ziele.
  • Reflektiere positive Erlebnisse vor dem Schlafengehen und verbessere so deine Schlafqualität.
  • Beschäftige dich vor dem Schlafengehen mit entspannenden und schönen Dingen und Themen. 
  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Trage jeden Abend mind. Deine drei +++ des Tages ein. Überlege, wofür du heute dankbar bist? Welche Person hat dir einen schönen Moment geschenkt? An welchem Ort hast du dich heute wohlgefühlt? So lenkst du deine Gedanken am Tagesende auf die positiven Erlebnisse des Tages
  • Nutze die Kraft der positiven Affirmationen. Wiederhole vor dem Schlafengehen z.B. den Satz: Ich bin dankbar für all die guten Dinge des heutigen Tages. 
  • Führe regelmäßige Meditation oder Achtsamkeitsübungen durch. Dies Techniken reduzieren Stress.

 
Negative Gedanken und Stress sind ein normaler Teil unseres Lebens. Gelegentliche negative Gedanken sind daher nicht zwangsläufig schädlich. Es sind jedoch die chronischen und übermäßigen negativen Denkmuster, die ein Risiko für die eigene Gesundheit darstellen.
Das Umschalten von negativem Denken auf positives Denken erfordert Zeit und Übung. Vielleicht können dir die oben erwähnten Schritte dabei helfen, jeden Tag ein wenig mehr in ein positives Denkmuster zu kommen. 
 
Das Streben nach positiven Erinnerungen bedeutet nicht, negative Gefühle oder Erinnerungen zu unterdrücken. Diese sind ein Teil des Lebens und es ist wichtig, diese genauso anzuerkennen. 
Das Gute im Schlechten zu sehen ist oft schwer. Aber in jeder schlechten Erfahrung lässt sich immer auch etwas Gutes finden. In diesem Zusammenhang möchte ich gern nochmal den Perspektivwechsel erwähnen. Dies ist eine tolle Möglichkeit das eigene Denken zu reflektieren.

Das Leben und seine Veränderungen

Veränderungen begleiten uns auf jedem Schritt unseres Weges.

Aus welchen Gründen kann es für uns schwer sein, Veränderungen zu akzeptieren?

Widerstand gegen Veränderungen - ein natürlicher und menschlicher Instinkt.

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Begriff, der aus der buddhistischen Tradition stammt und sich auf die bewusste und absichtsvolle Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments bezieht, ohne dabei zu urteilen oder sich in Gedanken zu verlieren. Es geht darum, ganz bei dem zu sein, was gerade geschieht, sei es eine Aktivität, ein Gefühl oder ein Gedanke.

Achtsamkeit kann in vielen Aspekten des Lebens praktiziert werden, sei es beim Essen, beim Gehen, beim Sprechen oder beim Zuhören. Es kann auch in formellen Übungen wie der Meditation kultiviert werden. Die Idee ist, den Geist zu schulen, damit er sich auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren kann, ohne von ständigen Ablenkungen oder Sorgen über die Vergangenheit oder die Zukunft abgelenkt zu werden. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du achtsam sein kannst:

Bewusstes Atmen: Nimm dir regelmäßig Zeit, um deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem zu lenken. Spüre den Ein- und Ausatmen bewusst und beobachte, wie sich dein Körper dabei anfühlt.

Körperliche Empfindungen wahrnehmen: Nimm dir Momente, um dich auf die Empfindungen in deinem Körper zu konzentrieren. Spüre, wie sich deine Füße auf dem Boden anfühlen, wie sich deine Hände anfühlen oder wie deine Muskeln sich anspannen und entspannen.

Die Sinne schärfen: Nimm dir Zeit, um bewusst deine Sinneswahrnehmungen zu erkunden. Sei vollkommen präsent und aufmerksam, während du isst, indem du den Geschmack, die Textur und den Geruch der Speisen bewusst wahrnimmst.

Gedanken beobachten: Achte auf deine Gedanken, ohne dich in sie zu vertiefen oder zu bewerten. Betrachte sie wie vorbeiziehende Wolken am Himmel und lasse sie los, ohne ihnen nachzugehen.

Achtsames Handeln: Führe deine täglichen Aktivitäten bewusst aus. Sei präsent und konzentriert, egal ob du spazieren gehst, dich mit anderen unterhältst, kochst oder arbeitest.